Stadt

Pirna schaut nach vorn – Digitales Innenstadtakteurs-Meeting zu den anstehenden Lockerungen

In einem gemeinsamen digitalen Austausch haben sich Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke gemeinsam mit dem Pirnaer Citymanagement und Händlern und Firmen der Innenstadt abgestimmt, wie in den kommenden Wochen bei angekündigten Lockerungen wieder Leben in die Stadt Einzug halten kann.

Abzuwarten bleiben die Öffnungsperspektiven des Bundes und des Landes.
Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke: „Hinter uns liegen schwere lähmende Zeiten. Obwohl uns erst ganz vorsichtige Lockerungskonzepte vorliegen, wollen wir rechtzeitig vorbereitet sein. Mit allen Beteiligten erarbeiten wir derzeit Veranstaltungskonzepte, die auch bei bestehenden Corona-Einschränkungen durchgeführt werden können. Wichtig ist mir, dass wir unsere Stadt wieder kontinuierlich mit Leben füllen wollen. Wir müssen den Menschen, sobald es möglich ist, wieder Anreize bieten, in die Stadt zu kommen. Das ist die einzige Möglichkeit, dass unsere Innenstädte überleben können.“ Grundlage für die Normalisierung im Innenstadtleben ist die Einrichtung von Testcentern. Die Verwaltung ist derzeit gemeinsam mit zwei freien Trägern intensiv im Gespräch, um im Stadtgebiet so schnell wie möglich ein bis zwei Testcenter zu etablieren, in der die von Bund und Land vorgesehen kostenlosen Tests für die Bürger durchgeführt werden können. Zusätzlich dazu hat die Stadt gemeinsam mit den Stadtwerken die Bauvorhaben zur Kanalsanierung auf der Jacobäerstraße und auf der Barbiergasse verschoben.
OB Hanke: „Um auch für die Zukunft den Schwerpunkt eines drohenden Leerstandes im Blick zu halten und gegenzusteuern, hat die Pirnaer Stadtentwicklungsgesellschaft eine zusätzliche Personalstelle eines Ansiedlungsmanagers geschaffen. Seit 1. März bearbeitet Rick Bothmann in enger Abstimmung mit den Innenstadtakteuren dieses Aufgabenfeld unserer Stadt.“
 

Robert Böhme Vorsitzender des Pirnaer Citymanagements fügt hinzu: „Bisher haben wir versucht, mit schnellen Aktionen, wie der Internetplattform „kaufinpirna.de“ oder dem Pirnaer Einkaufsgutschein, in dieser schweren Zeit kommunale Unterstützung zu leisten. Nun geht es gemeinsam mit allen Beteiligten darum, mit kleinen Veranstaltungen wieder Menschen in die Stadt zu locken. Der nächste Schritt wird eine Infohotline sein, die denjenigen einkaufswilligen Menschen eine Hilfe sein kann, die nicht ganz so internetaffin sind.“

Der Geschäftsführer der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna Christian Schmidt-Doll: „Ein Stadtfest in der bisherigen Form ist für uns alle nur schwer vorstellbar. Derzeit stimmen wir uns mit allen Akteuren des Stadtfestes über ein räumlich und zeitlich entzerrtes Konzept ab. Ziel muss es sein, dass wir kontinuierlich Anreize bieten, unsere wundervolle Stadt zu besuchen – und das nicht nur an einem Wochenende, sondern regelmäßig, über die warmen Monate hinaus.“ Nähere Details sollen nun in der kommenden Zeit mit allen beteiligten Akteuren abgestimmt. Gern sind weitere interessierte Engagierte willkommen, die sich und ihre Idee beim Citymanagement einbringen können.

In den nächsten Tagen soll es eine Nachfolgeberatung zu den offenen Themen geben.

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