366 Tage-Bilanz des Oberbürgermeisters in Pirna — Oberbürgermeister Tim Lochner: „Ich fühle mich angekommen!“
In den vergangenen Monaten ist viel passiert, Pirnas Oberbürgermeister konnte erste Projekte umsetzen, weiterführen und sich Ziele für die kommenden Jahre setzen. Aber auch nach 366 Tagen gibt es immer noch Premieren, die er erlebt.
Gleich zu Beginn seiner Amtszeit besuchte der Oberbürgermeister die Fachgruppen der Verwaltung, um ein umfassendes Verständnis ihrer Arbeit zu bekommen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufzubauen. Er betont: „Es ist mir wichtig, die Anliegen und Herausforderungen unserer Verwaltung aus erster Hand zu verstehen, um gemeinsam effektive Lösungen zu entwickeln“. Mit einem engagierten Team, einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und den Bürgerinnen und Bürgern blickt er optimistisch in die Zukunft der Stadt.
Eine der bedeutendsten Maßnahmen in seiner bisherigen Amtszeit war die Neuplanung des Standortes und die Beschleunigung des Bauprozesses für den Bauhof. Zudem setzte sich der Oberbürgermeister dafür ein, den Grundschulstandort Zehista nicht zu schließen. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet dies im kommenden Schuljahr einen deutlich kürzeren Schulweg. Ohne diese Entscheidung hätten sie auf andere Schulen in Pirna verteilt werden müssen.
Ein weiteres Anliegen des Oberbürgermeisters ist die Rekommunalisierung der Hausmeister, die derzeit noch bei einem externen Dienstleister angestellt sind.
Trotz dieser Erfolge steht der Oberbürgermeister vor großen Herausforderungen. Die Sanierung der Grundschule Sonnenstein ist eine wichtige Aufgabe, die in den nächsten zwei Jahren bewältigt werden muss. Zudem liegen ihm mehrere Projekte besonders am Herzen, darunter der Industriepark Oberelbe (IPO), die Bewerbung zur Landesgartenschau 2032, das Projekt City Outlet und ein aktives Parkleitsystem für die Stadt Pirna. Hierzu steht der Oberbürgermeister bereits im Austausch mit dem Verein Landschaf(f)tZukunft e.V., um zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln.
Tim Lochners zentralster Wunsch ist es, einen beständigen Haushalt zu schaffen. Dieser würde nicht nur die finanzielle Stabilität sichern, sondern auch den Handlungsspielraum für zukünftige Projekte erweitern: „Ich bin kein Oberbürgermeister, der mit Investitionen winken muss, sondern mir ist ein ausgeglichener Haushalt wichtig!“
Insgesamt zeigt die Bilanz nach dem ersten Jahr im Amt, dass der Oberbürgermeister engagiert und zielstrebig an der Weiterentwicklung Pirnas arbeitet. Es bleibt spannend, zu beobachten, welche weiteren Akzente er in den kommenden Jahren setzen wird.